Das Kriminologische Journal ist eine wissenschaftliche Fachzeitschrift und erscheint vierteljährlich bei Beltz-Juventa. Die Originalbeiträge informieren in Form von Artikeln, Diskussionsbeiträgen, Praxis- und Forschungsberichten über kriminologische Theorie und Praxis. Der thematische Schwerpunkt liegt auf einer kritischen Auseinandersetzungen mit den Strukturen und Maßnahmen sozialer Kontrollinstanzen. Ein anonymisiertes Peer-Review-Verfahren unterstützt die Redaktion bei der Auswahl der Beiträge.

Das Kriminologische Journal ist sowohl in gedruckter Form als auch als in einer Online-Version erhältlich. Einzelhefte sowie Abonnements sind bei Beltz-Juventa erhältlich.

Aktuelles

Stellenausschreibung Universität Bochum

Stellenausschreibung: Ruhr-Universität-Bochum

Wissenschaftliche Mitarbeiter(in) 3 Jahre - 65%

Zeitraum der Beschäftigung: 01.03.2017-28.2.2020

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CfP "Hass - eine interdisziplinäre Betrachtung gesellschaftlicher Zerwürfnisse"

Hass - eine interdisziplinäre Betrachtung gesellschaftlicher Zerwürfnisse

Zeitpunkt: 20.-22. März 2017, Ort: Kassel.

Deadline: 20.01.2017

Das Thema Hass als Ressentiment-Äußerung hat Konjunktur. In den
sozialen Medien überbieten sich Akteure unterschiedlichster Provenienz
mit Hasstiraden und Schmähungen gegen das vermeintliche
„Böse“. Wer in diese Mühle gerät, bleibt zumeist schutzlos zurück.
Zunehmend denken Politik und Justiz darüber nach, das Internet zu
regulieren und soziale Medien wie Facebook oder Google in die
Pflicht zu nehmen.

 

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CfP "Kriminologie des Visuellen. Ordnungen des Sehens und der Sichtbarkeit im Kontext von Kriminalitätskontrolle und Sicherheitspolitiken"

Kriminologie des Visuellen. Ordnungen des Sehens und der Sichbarkeit im Kontext von Kriminalitätskontrolle und Sicherheitspolitiken

Zeitpunkt: 22.-23. März 2018, Ort: Universität Bielefeld, ZiF

Deadline: 20.01.2017

Visualisierungen gelten als ein Hinweis auf Relevanz. Erst wenn etwas sichtbar gemacht wird, kann man sich davon „ein Bild machen“, es einordnen, deuten und bewerten. Und umgekehrt: Über die Deutung und Bewertung eines diskursiven Phänomens werden Sicht­barkeiten produziert und damit Bilder erzeugt, die weiterwirken, neue Sinn- und Ordnungs­angebote machen. Nicht ohne Grund wird von der „Macht der Bilder“ gesprochen. Dies gilt auch für die Thematisierung von Kriminalität und ihrer Kontrolle wie Beispiele spätestens seit dem 19. Jahrhundert zeigen: von der Rolle der Fotografie bei Bertillons Identifizierungs­system der ‚Verbrecherkartierung’ oder den Zeichnungen der geborenen Verbrecher und Verbrecherinnen bei Lombroso, über die Grafiken klassischer Theorien abweichenden Ver­haltens, ihre Kurvenbilder und Infographiken bis zu den modernen Kartierungen städtischer Problemgebiete, den digital erzeugten Hirnbildern, die die vermeintlich abweichenden Areale unserer Gedanken farblich aufzuzeigen versuchen, den Videobildern aus Überwachungs­kontexten und den Amateuraufnahmen von Gewalt im Internet. Visualität, Visualisierung und Sichtbarkeit berühren Kernthemen kriminologischer Aushandlungen.

 

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CfP "Der Einsatz von Prognosetechnologien durch die Polizei, Gerichte und im Strafvollzug"

Der Einsatz von Prognosetechnologien durch die Polizei, Gerichte und im Strafvollzug. Ein interdisziplinärer Diskussions- und Vernetzungsworkshop

Zeitpunkt: 16.-17. März 2017, Ort: Universität Freiburg.

Deadline: 19.12.2016

Technologien zur Identifikation potentieller Straftäter, zur Vorhersage von Straftaten, der Rückfallwahrscheinlichkeit von Strafgefangenen oder auch der Wahrscheinlichkeit der Schuld von Angeklagten sind in den USA und anderen anglo-amerikanischen Ländern bereits weit verbreitet. In Deutschland beschränkt sich der Einsatz von Prognosetechnologien im Rahmen der polizeilichen Gefahrenabwehr und der Strafzumessung bislang auf eine bestimmte Variante des Predicitve Policing, bei der lokale „hot spots“ für spezifische Delikte identifiziert
werden. Ihre Anwendung in anderen Bereichen der polizeilichen Gefahrenabwehr (vor allem der Internetüberwachung), in Strafprozessen und im Strafvollzug erscheint jedoch aufgrund der sich gegenseitig bedingenden Ausdehnung von digitaler Überwachung und Kontrolle und der zunehmenden Datenproduktion in allen Lebensbereichen wahrscheinlich. Es ist demnach zu erwarten, dass der Einsatz von Prognosetechnologien zukünftig einen thematischen
Schnittpunkt für die Forschung im Bereich der Kriminologie, Soziologie, Rechtswissenschaft, der Informatik und anderer Disziplinen darstellen wird.

 

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Crime and Crime Control. 16th Annual Conference of the European Society of Criminology

Crime and Crime Control. 16th Annual Conference of the European Society of Criminology, 20.-24. September 2016, Münster

Vom 20. bis 24. September findet in Münster die 16. Jahreskonferenz der European Society of Criminology statt. Im Mittelpunkt des Konferenzprogrammes stehen dieses Mal die Strukturen, Entwicklungen und Akteure von Verbrechen und Verbrechenskontrolle. Das Konferenzprogramm kann hier eingesehen werden. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich:

http://www.eurocrim2016.com/registration-2/